Infodatenbank

Existenzgründer

Jeder, der sich mit einer guten Idee in die Selbständigkeit wagt, steht vor der Frage:

„Habe ich alle Probleme bedacht, alle Risiken eingeplant?“

Um Ihnen in dieser Situation weiterzuhelfen, haben wir für Sie einige der wichtigsten Punkte zusammengestellt.

  1. Wer ein eigenes Unternehmen gründen oder führen will, muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Ausgenommen von dieser Pflicht sind nur die freien Berufe (Ärzte, Rechtsanwälte etc.).
  2. Anmeldung des Unternehmens bei der zuständigen Handwerkskammer. Die IHK kommt durch die Gewerbeanmeldung unaufgefordert auf Sie zu.
  3. Meldung der Selbständigkeit und gegebenenfalls Ihrer Mitarbeiter bei der Berufsgenossenschaft. Hieraus resultiert die gesetzliche Unfallversicherung.
  4. Das Finanzamt erhält automatisch über Ihre Gewerbeanmeldung Kenntnis von Ihrer Unternehmensgründung/-übernahme. Sie erhalten von dort einen Fragebogen und eine Steuernummer. Selbstverständlich helfen wir Ihnen gerne beim Ausfüllen des Fragebogens. Freiberufler melden sich mit einem einfachen Standard-Brief beim Finanzamt an.
  5. Sie können über Ihre Hausbank oder jede andere Bank Fördermittel und geförderte Kredite der KfW-Mittelstandsbank beantragen. Hierzu sind von Ihnen Unternehmens-konzept, Umsatzplanung, Kosten- und Finanzierungsplan vorzulegen (sog. Businessplan). Auch hierbei können wir Sie tatkräftig unterstützen.

Bevor Sie jedoch soweit sind, sollten Sie sich im Vorfeld gründlich über die Fachverbände, IHK oder Handwerkskammer informieren, ob Ihre Unternehmens-Idee realisierbar ist. Dazu gehören Marktforschungsdaten und Branchenerhebungen, die Ihnen Auskunft darüber geben, ob Ihre Idee auch am richtigen Platz (Unternehmenssitz) und zur richtigen Zeit (z.B. Jahreszeit) umzusetzen ist. Ebenso wichtig ist es zu wissen, mit welchen und wie vielen Konkurrenten Sie sich den Markt teilen müssen.

Zusätzlich sollten Sie sich Gedanken über einige Versicherungen machen. Denn als Selbstständiger sind Sie nicht mehr kranken- oder rentenversicherungspflichtig.
Damit Sie auch weiterhin abgesichert sind, ist es empfehlenswert, entweder weiterhin als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Kranken-/Rentenversicherung zu verbleiben oder eine private Absicherung zu wählen.

Es gibt noch weitere Versicherungen, die gegebenenfalls für Sie wichtig wären, wie z.B. die

  1. Berufsunfähigkeitsversicherung, ggf. über Berufsgenossenschaft abzudecken
  2. Betriebshaftpflichtversicherung für Produkthaftung, Unfallrisiko u.a.
  3. Kraftfahrzeugversicherung
  4. Inventar- und Warenversicherung
  5. Betriebsunterbrechungsversicherung
  6. Kreditversicherung

Gerne sind wir Ihnen bei Ihrer Existenzgründung behilflich.  >zum Kontakt