Lohnsteuerliche Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten der Arbeitnehmer ab Kalenderjahr 2019

11.12.2018

Mahlzeiten, die arbeitst├Ąglich unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden, sind mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der Verordnung ├╝ber die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Zuwendungen des Arbeitgebers als Arbeitsentgelt (Sozialversicherungsentgeltverordnung - SvEV) zu bewerten.

Dies gilt ab 1. Januar 2014 gem├Ą├č ┬ž 8 Abs. 2 Satz 8 EStG auch f├╝r Mahlzeiten, die dem Arbeitnehmer w├Ąhrend einer beruflich veranlassten Ausw├Ąrtst├Ątigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsf├╝hrung vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten zur Verf├╝gung gestellt werden, wenn der Preis der Mahlzeit 60 Euro nicht ├╝bersteigt. Die Sachbezugswerte ab Kalenderjahr 2019 sind durch die Zehnte Verordnung zur ├änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung vom 6. November 2018 (BGBl. I Seite 1842) festgesetzt worden. Demzufolge betr├Ągt der Wert f├╝r Mahlzeiten, die ab Kalenderjahr 2019 gew├Ąhrt werden,

Im ├ťbrigen wird auf R 8.1 Absatz 7 und 8 LStR 2015 sowie auf das BMF-Schreiben zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts vom 24. Oktober 2014 (BStBl I S. 1412) hingewiesen.

Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I ver├Âffentlicht.

(BMF, Schreiben IV C 5 - S-2334 / 08 / 10005-11 vom 16.11.2018)